An der Wende vom Mittelalter zur
Neuzeit wurde in Europa durch Perfektionierung von Hörnern mit Grifflöchern ein
unbeschränkt melodiefähiges Instrument konstruiert, der sogenannte
"Zink". Der krumme und gerade Zink, ist eine Holztuba mit
Grifflöchern, und entstand vermutlich Ende des 15.Jh. In den beiden folgenden
Jahrhunderten war er das beliebteste Melodieführungsinstrument in
Bläserbesetzungen, obwohl er schwer zu spielen ist. Bei den Turmbläsern hielt
er sich bis Anfang des 19.Jh., wo er mit ihnen endgültig aus der Mode kam.